Geschichte des Final Kick-Box-Team:
Im Januar 1995 gründeten Frank Zimmer und Georg Hippel eine Kickboxschule, als Unterabteilung des Turn- und Sportvereins Landsberg, in der kleinsten pfälzischen Stadt Obermoschel. Schon im Gründungsjahr war das Interesse an der in Obermoschel noch gänzlich unbekannten Sportart sehr groß.
Ab 1997 wurde Dirk Hilgert Coach des Final Kick-Box-Teams. Im Mai 1998 eröffnete die Abteilung zusätzlich eine Kindergruppe für 6 –13jährige. Im März 2000 wurde der neueste Fitnesstrend aus den USA Thai Do, eine Mischung aus Aerobic und Kampfsport, mit ins Programm aufgenommen. Des weiteren werden auf Anfrage Selbstverteidigungskurse für Frauen und Kinder angeboten. Zurzeit zählt die Abteilung 138 Mitglieder, davon sind 62 Erwachsene und 76 Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren. Mittlerweile zählt das Final Kick-Box-Team zu den erfolgreichsten Teams in Deutschland. So wurde Dirk Hilgert im Jahr 2002 zum Trainer des Jahres der WKA gewählt. Weitere Auszeichnungen zur Schule des Jahres der WKA-Germany folgten und mit insgesamt über 60 Medaillen auf Weltmeisterschaften der World Kickboxing and Karate Association zählt das Final Kick-Box-Team auch international zu den erfolgreichsten Kampfsportschulen.
Geschichte des Kickboxens:
Nach dem 2. Weltkrieg fanden asiatische Kampfsportarten ihren Weg nach Amerika. Dort wurden die ersten Karate-Turniere ab 1967 ausgetragen. Diese Turniere unterschieden sich von den ursprünglichen Turnieren darin, dass der harte Kontakt bei den einzelnen Techniken den Kämpfern erlaubt war. Nach einem Treffer wurde der Kampf gestoppt und die Schiedsrichter erteilten ihre Wertungen.
1972 entwickelte der in Amerika lebende Koreaner Jhoon Rhee eine Schutzausrüstung für Karatekämpfer aus hartem gummiähnlichem Schaumstoff. Es handelte sich dabei um einen Boxhandschuh ähnlichem Faustschützer und einem Art Gummischuh für die Füße, der sich um die Ferse und den Spann legte. Diese Ausrüstung ermöglichte es nun, Karatekämpfe mit Kontakt auszutragen und die Verletzungsgefahr zu reduzieren.
Aus dem damaligen Karate entwickelte sich ein Turniersystem, welches sich zu Anfang Sportkarate oder Pointkarate nannte. Heute wird die Form des Kontaktkarates als Pointfighting und in Europa als Semikontaktkickboxen betrieben.
Das Semikontaktkickboxen ist eine Kampfsportart, die heute auf der ganzen Welt als die spektakulärste Kampfweise vertreten ist. Das Regelwerk ermöglicht Kämpfern aus verschiedenen Stilrichtungen gegeneinander anzutreten. So können Karatekämpfer gegen Kung-fu-Kämpfer und Kickboxer gegen Taekwondo-Kämpfer antreten. Ziel im Semikontaktkickboxen ist es, ähnlich wie im olympischen Fechten, einen Treffer beim Gegner zu erlangen und dadurch einen Punkt zu erhalten. Aufwendige Techniken wie ein Sprungkick zum Kopf, werden mit einer höheren Punktvergabe belohnt.